Erfolgreiches Wochenende

von Sven am 25. Februar 2018

Na das lief doch: Nach den letzten beiden Runden der Vorunde in der Jugendliga sind beide Schweriner Mannschaften in der Endrunde. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Auch die Männer waren in der 6. Runde durchaus erfolgreich bei ihren Auswärtsspielen:
Eppendorf – SF Schwerin 1,5-6,5 (an KS Hamburg vorbei, aber leider noch nicht an Lübeck)
Neubrandenburg – SF Schwerin II 1,5-6,5 (Bericht folgt)
Güstrow/Teterow- SF Schwerin III 5:3
Mecklenburger Springer- SF Schwerin IV 6:2
Ludwigslust III- SF Schwerin 0,5:7,5 (Lulu nur zu fünft)
Gadebusch- SF Schwerin VI 2,5-5,5
Wismar III- SF Schwerin VII 2:2
Berichte bitte wieder in die Kommentare stellen….

Sven Februar 26, 2018 um 11:42 Uhr

Nachdem sehr sehr kurzen Auftritt am Sonnabend in Torgelow beim 4,5-Sieg stand am Sonntag das Duell „mit der alten Heimat“ , sprich Eintracht Neubrandenburg an. Entgegen aller Befürchtungen kamen wir gut aus Eggesin rüber nach Neubrandenburg und der Gegner war auch komplett angetreten.

Als erster war Carsten gegen Daniel Schulz fertig. Nach einer messerscharfen Eröffnung verlor ich etwas den Überblick, wer eigentlich besser stand. Bevor der Brett so richtig explodierte einigte man sich auf remis. Ich nebenan mit einer Variante, die höheren Ansprüchen kaum genügen kann, ich blickte kurz auf die anderen Bretter (Vor allem bei Wolfgang) und bot remis an, was dann auch sofort angenommen wurde. Bei dieser Partie wurde man ein weiteres Mal Zeuge, wie man NICHT gegen Wolfgang spielen darf. Ralph meinte im Auto, dass der Philidor keine so schlechte Idee ist, aber die die von Karsten Baier gewählte Variante war nicht gut. Und so rollte eine Welle nach der anderen auf die schwarze Stellung zu, am Ende wurde noch ein bisschen gezaubert (beim Nachspielen auf Lb4 achten!!) und die Führung war da. An Brett 2 rückte dankenswerter Weise Christoph Hornych noch mit an (am Sonnabend gefehlt). Ich werde in diesem Leben diese Art von Schach nicht so recht verstehen, Christoph spielt alles normale Züge, nie ist was los und dann mit einem Mal hat er gewonnen. Seltsam, seltsam. Kevin bekam es an Brett 1 mit Andreas Rossmann zu tun und hatte schon am Abend vorher angekündigt, „Attacke!“ machen zu wollen. Gesagt, getan; Andreas hielt eigentlich gut dagegen, rannt dann aber kurz vor Rettung in einen Konter, der Kevin den Sieg brachte. Wer noch? Ralph hatte es mit Stone-Wall zu tun, fand nach eigener Aussage nicht den rechten Plan, bot irgendwann mal Remis an (ist auf der Notation nur zu erahnen), aber Rainer Wittkowski lehnte ab. Keine gute Entscheidung, denn kurz darauf war von der schwarzen Königsstellung selbstverschuldet nichts mehr übrig und folgerichtig zerschmetterte Ralph die schwarzen Truppen. An Brett 6 hatte Frank Goertz gegen Karl Winkler Schwarz, Karl spielt immer noch Abtauschfranzose und Frank musste eigentlich nur warten. Mir bleibt schleierhaft, was Karl geplant hatte, die Notation der Partie zeigt einfach nur an das Schwarz mit jedem Zug seine Stellung verbesserte und bei der Aufgabe drohte bereits ein zweiter Bauerngewinn. Als letztes mühten sich Rainer und Frankl Kunow. Hier scheint zumindest die beste Chance auf einen Punkt der Neubrandenburger gelegen zu haben, aber Frank fand wohl nicht die richtige Abwicklung und so wurde es Remis. Ende vom Lied: 6,5-1,5 gewonnen, ein weiterer Titel in der Verbandsliga rückt näher.

Antworten

ToKa Februar 26, 2018 um 22:00 Uhr

Probleme bei VT Lulu III und Glück für SF V
Mal kürzer zusammengefasst: Auf verschiedenen Wegen mit 2 Autos nach Lulu, fast gleichzeitig angekommen und vereint gewonnen.
Lulu III musste Brett 1, 3 und 6 freilassen, damit 3:0 für uns. Jonathan an Brett 8 anfangs wie alle anderen aus-geglichen, dann mit einem Springer gegen 1 Bauern weniger. Ich nahm an, er wollte die Dame fangen, aber er erklärte mir in der Analyse, es war nur ein Fehler. Später gewann er Material mit überlegener Stellung, nicht nur weil er stehend
spielte, so dass seine Gegnerin Christina die Partie aufgab und wir 4:0 führten. An dieser Stelle für Laien gesagt, wir
hatten das Unentschieden erreicht.
Ich hatte an Brett 7 mit Weiß (Hinweis für den Laien) eine gute, abgesicherte Angriffsstellung aufgebaut, so dass ich das Remisangebot von Thorsten nach fast 2 Stunden im 17. Zug ablehnte. Im 24.Zug machte mein Gegner aus seiner
erdrückten Stellung den ersten Verzweiflungsangriff, ich konnte im 27. Zug den eingesperrten Läufer mit einem Bauern angreifen. Dann erfolgte der letzte verzweiflungsangriff, der mir die Chance gab, neben dem Läufer auch noch die Dame anzugreifen und nach fast 3 h und 28 Zügen gab Schwarz auf, zumal Thorsten auch gesundheitlich angeschlagen war. Mit 5 : 0 war der Sieg für uns sicher (wieder der unvermeidliche Hinweis an den lesenden Laien)!
Die spannendsten Partieen liefen noch.
An Brett 2 spielte Arne (natürlich mit Schwarz …) gegen den länger erkrankten Klaus-Dieter Köster, der erst sein 2. Spiel in der Saison machte. Schon der Partiebeginn (Damentausch, keine Rochade, viele Bauern gesetzt, aber 1 Flügel gar nicht entwickelt) ließ mich erahnen, dass ich diese Partie mit meinem Schachverstand nicht verstehen werde. Auch am Ende drängte Arne auf Bauernumwandlung oder Matt und ging ziemliches Risiko ein. Beide waren in Zeitnot (also kurz vor dem 40. Zug) und dann fiel das Blättchen bei Sportfreund Köster, damit 6 : 0.
Am 4. Brett spielte unser ML René gegen Marion, die Punktemacherin von Lulu III (2,5 aus 4), die die ganze Zeit, wenn ich mal aufs Brett schaute, besser stand. Leider fand meine ehemalige Übungsleiterin nicht die Möglichkeit, einen siegbringenden Anhgiff zu starten Nach langer Zeit und langem Kampf willigte sie in das von René angebotene
Remis (mit schlechter Stellung und einem Minusbauern) ein. Wir hatten wieder Glück und es stand 6,5 : 0,5 für uns.
Die längste Partie spielte wieder einmal Birgit an Brett 5 gegen Schmidt sen. Laut Wolfgang war ihre Stellung zwischenzeitlich schon zusammengedrängt, aber sie fand immer noch eine Lösung und kämpfte wie immer weiter. Erst in ihrer Zeitnot machte sie einen größeren Fehler und konnte das Matt nur mit Tausch Dame gegen Turm verhindern. Hier gab sie dann auf und damit 7,5 : 0,5 (der geneigte Leser erinnert sich an die Punktemacherin Marion) für SF SN V. Die gleichzeitig begonnenen Spiele von VT Lulu II gegen Einheit SN II (5:3) und VT Lulu gegen
SG Waren/Malchow (4:4) waren schon lange beendet.
Mit unserem Sieg fuhren wir dann wieder getrennt zwar nicht dem Morgenrot, aber dem kurzen Schneegestöber ent-
gegn nach Schwerin und Bützow.
Torsten

Antworten

Sven Februar 28, 2018 um 11:19 Uhr

Ein Punktspielwochenende, das bei diesen Ergebnissen und wie sie zu Stande gekommen sind förmlich nach einer Replik schreit …

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

*