Sylvia Neufeld 60; Gerhard Krüger 75!

von Sven am 12. Januar 2018

Am 12.01. feiern mit Silvia Neufeld und Gerhard Krüger zwei verdienstvolle Vereinsmitglieder einen runden Geburtstag!
(von Bernd Segebarth)
Silvia, man glaubt es kaum, wird 60. Sie ist seit ihrer Jugend mit dem Schach verbunden. In den 70iger Jahren war sie für ihren damaligen Verein in Gera ständige Teilnehmerin an den Ausscheidungen zu den DDR Meisterschaften der weiblichen Jugend. Bedingt durch Familie und Beruf konnte sie dem praktischen Spiel nur sehr eingeschränkt nach gehen. Erst durch ihre Tätigkeit an der Crivitzer Schule, als sie dort eine leistungsstarke Schach AG aufbaute, wurden wir auf sie aufmerksam. Erfreulich für uns, durch den berufsbedingten Wechsel kam sie nach Schwerin , baute am hiesigen Goethe Gymnasium erneut eine Schach AG auf und wurde zugleich Mitglied in unserem Verein. Insbesondere ihr engagiertes Wirken am Goethe Gymansium hat gezeigt wie wichtig und fruchtbar Schulschach sein kann. Obwohl sie, nicht wie anders praktiziert, auf eine üppige Unterstützung des Vereins bauen konnte, sind ihre Schüler zu leistungsstarken Spielern herangewachsen und heute bereits feste Stützen sowohl im Jugend- als auch Erwachsenenbereich des Vereins und natürlich auch immer auf Spitzenplätzen bei den den Schulschachmeisterschaften zu finden. Wir wünschen Sylvia alles Gute und hoffen, dass sie bald auch wieder selbst ein wenig mehr aktiv spielen kann.

Den Frauen quasi den Vortritt lassend, müssen wir “ Gustel“ wie er nur genannt wird, erst an zweiter Stelle nennen. Gustel ist ein echtes Urgestein unseres Vereins- und für ihn gilt analoges wie für Sylvia, nur das alles altersbedingt natürlich früher begann. Seine ersten Aktivitäten standen damals auch mit der Schule (Breitscheid, Goethe Oberschule) in Verbindung. Danach folgten die Jugend- und Männermannschaften bei Lok Schwerin und das Erfreuliche am Schach mit vielen, genannt seien exemplarisch nur Georg Pfennigschmidt, Hans Ernst Kirstein und Detlef Schwertfeger ,mit denen er schon vor über 50 Jahren die Klingen gekreuzt hat, sind heute noch seine Mannschaftskameraden in der Landesliga. Gustel hat sich über die langen Jahre seines schachlichen Wirkens nicht nur eine beneidenswerte Spielstärke erhalten, sondern ist in allen Mannschaften des Vereins, in denen er gespielt hat, auch immer eine verlässliche Stütze gewesen. Was jedoch nicht unerwähnt bleiben darf ist, dass Gustel sich neben dem praktischen Spiel auch immer in vielfältiger Form ehrenamtlich im Verein und und im Landesverband engagiert hat. Im Verein fungierte er lange als Vereinsvorsitzender und Mannschaftsleiter und vergaß auch die Betreuung der Jugend nicht, hier sei sein erfolgreiches Wirken am Fridericianum erwähnt. Als Im Landesverband Jörg Potthammel nicht mehr als Seniorenreferent kandidierte, war Gustel zur Stelle und übt diese Funktion nun schon mehr als 10 Jahre mit großem Einsatz und großer Umsicht aus. Dies hat ihm weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus viel Lob und Anerkennung eingebracht. Mit Fug und Recht kann man sagen sowohl die offenen als auch die geschlossenen Turniere in Binz sind sein Markenzeichen und tragen seine Handschrift. Sein Wirken als Schachfunktionär ist genauso aller Ehren wert wie sein Wirken als Spieler.
Abschließend gilt für beide- Danke Silvia, danke Gustel- bleibt gesund und ad multos annos !!

RK Januar 15, 2018 um 23:58 Uhr

Gratulation auch aus Greifswald, insbesondere an Gerhard, den ich als engagierten und umsichtigen Funktionär und Turnierorganisator kennenlernen durfte.

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